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Das neue Jahr beginnt recht zeitig.
Der Winter war "erträglich" und relativ kurz.
Die Bienen haben ihn auch gut überstanden und bereiten sich sich auf das neue Bienenjahr vor.

Auch die Natur "spielt mit" und bietet den Bienen zur richtigen Zeit die Futterquelle. Mit dicken Pollenhöschen kommen sie vom Ausflug zurück.

Ende Mai habe ich das erste Mal geschleudert - ca. 23 kg. Für meine Verhältnisse ganz ordentlich.












Der Honig fließt.


Nachdem ich den Honig geschleudert hatte, wollte ich ihn im Keller ruhen lassen.
Nach 2 Tagen wollte meine Frau ein Gläschen vom neuen Honig abfüllen und mitnehmen.
Als ich den Deckel anhob, waren wir etwas überrascht: Der Honig hatte schon begonnen zu kristallisieren! Nun aber schnell - RÜHREN.
Ich habe dann eine Woche 3 x am Tag gerührt. Das Ergebnis war bzw. ist ein wunderbar cremiger Rapshonig. Ja, Rapshonig. Allerdings hatte ich in unserer unmittelbaren Umgebung gar kein Rapsfeld gesehen. Also sind die Bienen ganz schön weit geflogen.





Jetzt wollte ich den Honig in Gläser abfüllen.
Allerdings war das leichter gesagt, als getan.
Eine zähe (cremige) Masse, die sich ganz langsam aus dem Auslauf schob.

Da musste ich mir etwas anderes einfallen lassen - sonst hätte alles Wochen gedauert.


Honig aus der Rapsblüte ist neben dem Frühtrachthonig der erste Honig im Jahr, der von den Bienen eingetragen wird. Aufgrund des sehr hohen Glucosegehalts kristallisiert dieser Honig innerhalb weniger Tage und wird deshalb ausschließlich feincremig angeboten. Durch ein beständiges Rühren während der Kristallisation erreicht man eine cremig-sahnige Konsistenz.

Rapshonig ist je nach Anteil des Rapsnektars (mindestens 50%, meist jedoch bis zu 95%) hell weiß bis beige. Je weißer der Honig, desto höher ist der Anteil des Rapsnektars. Sind die Anteile an Löwenzahn, Obstblüte oder Weißdorn größer, tendiert die Farbe zu beige.

Geschmacklich gehört Rapshonig zu den süßesten Sorten, hat aber kaum Honigeigengeschmack und ist sehr mild. Aufgrund dieser Geschmacksneutralität eignet sich Rapshonig besonders zum Süßen von Tee, Kaffee, Joghurt oder Milchshakes oder zum Backen.
Vor allen Kinder bevorzugen diesen sehr süßen Honig gegenüber anderen Sorten.

Durch den hohen Traubenzuckeranteil empfiehlt sich der Rapshonig bei schwerer Arbeit oder anspruchsvoller sportlicher Aktivität. Rapshonig ist ebenso bekannt für seine beruhigende und entspannende Wirkung.

(Diese Erkenntnisse und Informationen habe ich mir aus verschiedenen Quellen im Internet zusammengetragen)


An Morgen denken heißt in diesem Fall, Ableger bilden.
Das habe ich auch gemacht in Form eines Sammelablegers.
Das heißt. ich habe aus verschiedenen Beuten Bruträhmchen entnommen und ein neues Volk gegründet. Das mit der Königin hat auch geklappt.
Inzwischen hat sich ein relativ starkes Volk entwickelt.



Am 18. Juli habe ich noch einmal geschleudert. Ohne die Völker ganz "auszurauben" waren es noch einmal ca. 20 kg. Der Wassergehalt lag bei 17. Das ist o.k.
Man merkt aber, dass die Tracht langsam nachlässt. Ich werde also die Königinnengitter entfernen und auch langsam mit der Fütterung beginnen.

2014 ist eben alles etwas zeitiger.